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Das HWS - Programm

Patienten-Information:
Schmerzen im Bereich des Nackens treten sehr häufig auf und betreffen 70% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben.
Somit ist es sinnvoll etwas über den Nacken und die Halswirbelsäule zu lernen und aktiv etwas dafür zu tun.
Nackenschmerzen treten in verschiedenen Formen auf. Manchmal schmerzt nur die Muskulatur bei Bewegung, manchmal kann man den Kopf nicht richtig bewegen ("steifer Hals"). Manchmal ist dies kombiniert mit Arm- oder auch Kopfschmerzen. Besonders nach Autounfällen wird oftmals ein so genanntes "Schleudertrauma" diagnostiziert.
Einig ist man sich heute darüber, dass Aktivität besser ist als passive Therapieformen. Bettruhe ist out. Auch die so genannte "Halskrause" sollte i.d.R. nicht oder nur sehr kurz (maximal 2 Wochen) verwendet werden.
Üblicherweise wird der Patient nach der ärztlichen Diagnostik an einen niedergelassenen Physiotherapeuten überwiesen. In der wissenschaftlichen Literatur wird darüber berichtet, dass sich mit einer anderen Behandlungsform (aktivierende Therapie in der Gruppe) ebenfalls gute Erfolge erzielen lassen. An der Universitätsmedizin in Göttingen wurde 2004 eine eigene Studie beendet, die ebenfalls diese Ergebnisse bestätigt.

Wir bieten für Patienten mit Beschwerden an der Halswirbelsäule, neben der üblichen krankengymnastischen Einzeltherapie, ein Gruppenkonzept in einer Kleingruppe von 2-6 Teilnehmern an. Sie erleben dabei ein systematisches, individuell abgestimmtes, aktives Trainingsprogramm, das mit Selbsthilfestrategien bei Schmerz kombiniert ist. Sie führen dieses Programm anfänglich regelmäßig aus, während später auf wenige Übungen reduziert wird. Bestandteile dieses Konzeptes sind:

  • Allgemeiner Teil:
    • Aufwärmen und Koordination
  • Individueller Teil:
    • Bewegungswahrnehmung und -kontrolle
    • Lernen von Grundlagen der Anatomie und Schmerzentwicklung
    • Definition ihres individuellen Gesundheitsziels
    • Verbesserung der Beweglichkeit und aktiver Stabilität
    • Kräftigung bis Training
    • Entspannung bis aktive Schmerzlinderung
    • Gesundheitsförderung mit Transfer in Alltagsbewegungen

Bitte besprechen Sie dieses Programm mit Ihrem behandelnden Arzt, gerne informiere ich Ihren Arzt auch persönlich auf Anfrage.
Ihr Arzt sollte Ihnen bitte erst nach Terminabsprache ein Rezept ausstellen!

Wir können Sie teilnehmen ?
Die Indikation zur Therapie wird jeweils durch den behandelnden Arzt gestellt. Wenn aus dessen Sicht eine solche Maßnahme erforderlich ist, könnte er Ihnen ein Rezept über 6 krankengymnastische Behandlungen in der Gruppe 2x wöchentlich ausstellen, sowie ein weiteres Rezept (über 5x) nach Beendigung des Ersten. Das Rezept genügt für den allgemeinen Bewegungsteil des Programms. Da der individuelle Teil des Konzeptes, der auf Ihre persönlichen Fähigkeiten abgestimmt wird, und mit einer Einzelbehandlung vergleichbar ist, nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist, tragen Sie die Kosten für diesen Teil des Programms selbst (pro Termin 5,00 €). Damit kommen folgende Kosten auf Sie zu:

Kosten:

Rezept- und Verordnungsblattgebühr 1. Rezept: 12,52 € / 12,40 €
2. Rezept: 12,10 € / 12,00 €
(je nachdem, welcher Krankenkasse Sie zugehören)
IGe-Leistung: +       55,00 €     
Eigenanteil: 79,62 € / 79,40 €

Aufwand und Dauer:
10 Termine â eine Stunde.
Nach dem letzten Termin üben Sie vier Wochen lang selbstständig zu Hause. Danach kommen Sie zu einem weiteren Kontrolltermin, der wiederum eine Stunde dauern wird. Hier wird das Abklären des weiteren Vorgehens ermöglicht oder die Behandlung abgeschlossen. Bitte stellen Sie sich auf eine Dauer von 11 Terminen ein. Das Programm wird etwas 5-7 Wochen (Lernphase) bzw. ca. 12 Wochen (inkl. Wirk- und Selbstbehandlungsphase) dauern.

Wer kann teilnehmen ?
  • Patienten mit Beschwerden der Halswirbelsäule (posttraumatisch, degenerativ, post-OP und funktionell) mit und ohne zusätzlichen Kopf-, Schulter- bzw. Armschmerz
  • Nach abgeschlossener ärztlicher Diagnostik
  • Bei ärztlich bescheinigter voller Belastbarkeit (die im Laufe des Programms erarbeitet wird)
  • Verständnis der deutschen Sprache
  • Frühestens drei Wochen nach Trauma
  • Frühestens drei Monate nach OP

Eine Teilnahme ist nicht sinnvoll bei:
  • Patienten, bei denen eine volle Belastbarkeit nicht zu erwarten ist
  • Radikuläre Symptome mit OP-Indikation
  • Zeitraum bis drei Wochen nach Trauma oder drei Monate nach OP
  • Mangelnde Sprachkenntnisse
  • Rentenantrag
  • Wenn eine regelmäßige und kontinuierliche Teilnahme aus zeitlichen oder organisatorischen Gründen nicht gewährleistet ist. In Ausnahmefällen kann eine terminliche Alternativlösung gefunden werden.

Zeiten:
Das Programm wird momentan zu folgenden Zeiten angeboten:

Nach Absprache!



Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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